Für junge Menschen in Krisen

Am Anfang der Michael-Franke-Stiftung stand der Gedanke, jungen Menschen zu helfen, „die nicht mehr in ihrem Leben weiter wissen, für die es aber noch nicht zu spät ist".

In Deutschland stellt der Suizid die zweithäufigste Todesursache junger Menschen dar.

Mädchen und junge Frauen haben die höchste Suizidversuchsrate.

Jeder Suizid oder Suizidversuch bedeutet eine große psychische Belastung für Angehörige und Freunde.

Die Michael-Franke-Stiftung bietet deshalb jungen Menschen in aktuellen Krisensituationen, bei Suizidalität und nach Suizidversuchen Hilfe an, um mit ihnen Entlastung, Halt und Perspektiven zu suchen. Auch deren Angehörige, Freunde und andere Bezugspersonen werden durch kompetente Fachkräfte beraten.

Diese Face-to-Face-Beratung wird im Auftrag der Michael-Franke-Stiftung von der TelefonSeelsorge Bonn/Rhein-Sieg durchgeführt.

Darüber hinaus hat sich die Michael-Franke-Stiftung auch die Suizidprävention an Schulen und in anderen Lebensräumen junger Menschen zur Aufgabe gemacht. Auch die Information der Öffentlichkeit gehört dazu.

Die Stiftung wurde 1989 mit dem Vermögen von Michael Franke gegründet. Er war ein junger Bonner Physiker, der Suizid beging. Sein Vermögen hinterließ er der damaligen Leiterin der Telefonseelsorge Bonn mit dem Auftrag, diese Stiftung zu gründen.